Trauersprüche

Es gibt sicher schönere Dinge, als sich Gedanken über Trauersprüche machen zu müssen. Dennoch gehört die schriftliche Kondolenz zum guten Ton. Abgesehen davon sollten es die Angehörigen eines Menschen, der von uns gehen musste und uns am Herzen lag, einfach Wert sein. Kondolenzsprüche zu verfassen ist allerdings nicht jedermanns Sache. Möglichst einfühlsam sollten sie sein. Der Tod und das Abschied nehmen spielt darin meist eine zentrale Rolle. Das Leben nach dem Tod wird gerne ebenso thematisiert genau so wie der Schmerz des Verlustes und die Hoffnung auf bessere Zeiten. Hier die richtigen Worte zu finden ist ein Akt der Balance und alles andere als einfach. Nicht umsonst haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche namhafte Dichter und Philosophen dieser Aufgabe gestellt. Einige ihrer Werke haben wir gesammelt, die wir an dieser Stelle all unseren Lesern zur Verfügung stellen möchten.

Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Haus als ein Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.

Autor: Rabindranath Thakur

Auch wenn wir dir die Ruhe gönnen, ist voller Trauer unser Herz. Dich leiden sehen, ohne helfen zu können, war für uns der größte Schmerz.

Autor: unbekannt

Du hast gesorgt, du hast geschafft, bis dir die Krankheit nahm die Kraft. Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleißig deine Hand, immer helfend für die Deinen, ruhe sanft und habe Dank.

Autor: unbekannt

Keiner geht ganz von uns - er geht nur voraus!

Autor: unbekannt

Es gibt im Leben für alles eine Zeit, eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Autor: unbekannt

Wo du bist und wo ich sei,
Ferneweg und nahebei;
Überall und auch indessen
Werd' ich deiner nicht vergessen;
Dein gedenk' ich, still erfreut,
Selbst in der Einsamkeit;
Ja, im dicksten Publikum
Schwebt mein Geist um dich herum.

Autor: Wilhelm Busch

Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe.
Ist es doch so wie mit der Sonne:
Wir sehen sie am Horizont untergehen,
aber wissen, dass sie "drüben" weiter scheint.

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Tod und Schönheit sind zwei hohe Dinge, die gleich viel Schatten und Licht enthalten, so dass man sie für zwei Schwestern halten könnte, gleich schrecklich und furchtbar, erfüllt von dem selben Rätsel und dem selben Geheimnis.

Autor: Victor Hugo

Wie lange ich lebe liegt nicht in meiner Macht;
dass ich aber, solange ich lebe,
wirklich lebe, das hängt von mir ab.

Autor: Lucius Annaeus Seneca

Wenn etwas uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.

Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und vermehrt um
jenen unendlichen Schmerz.

Autor: Rainer Maria Rilke

Hinweis:

Sofern Sie selbst schon Trauersprüche verfasst haben und bereit sind, diese mit unseren Lesern zu teilen, so würden wir uns freuen, wenn Sie uns derlei Sprüche über unser Formular zukommen lassen könnten. Dieses erreichen Sie nach dem Klick auf folgenden Button. Sprüche eintragen

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